Taize2015 09Über 200 entzündete Kerzen erwarteten die Besucher der Dattenhausener Kirche, als sie der Einladung zum Taizé-Gebet im Rahmen des Jubiläumsjahres "10 Jahre Pfarreiengemeinschaft Altenstadt an der Iller" folgten. Und wer nicht bereits 15 Minuten vorher da war, konnte nur noch einen Stehplatz bekommen. Sogar vor der Kirche standen noch ein paar Gottesdienstbesucher, die in der Kirche keinen Platz mehr fanden, denn rund 150 Menschen von 5 bis 95 Jahren nahmen an diesem Gottesdienst teil.

Nach der Begrüßung von Pfarrer Benjanim Beck und einer kurzen Einführung durch Gemeindereferent Thomas Kränzle erklangen mehrstimmige Gesänge wie "Adoramus te o Christe", "Bonum est confidere", "Meine Hoffnung und meine Freude" oder "Ubi caritas". Begleitet wurde die Gesänge durch eine Projekt-Musik-Gruppe, deren Kern die Lobpreisband aus der Pfarrei "Zum Guten Hirten" unter der Leitung von Irene Müller in Altenstadt stellte. Ergänzt wurde sie durch weitere interessierte Sängerinnen und Sänger sowie durch Gemeindereferent Thomas Kränzle. So erklangen Haupt- und Nebenmelodien mit Querflöte, Violine, Klarinette, Keyboard, Gitarren, E-Bass und Percussion, vereinzelt sogar mit Sologesängen.

Die Schrifttexte des Gottesdienstes stammten aus Psalm 139 sowie aus dem Johannesbrief, der uns Menschen aufzeigt: "Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es." (1 Joh 3,1). In Stille dachte jeder über diese Worte nach. Mit Bitten, die von den Gottesdienstbesuchern selbst formuliert wurden, dem Vater unser und dem Segen Gottes klang das Taizé-Gebet mit vielen weiteren Gesängen aus.

Das positive Feedback der Besucherinnen und Besucher dieses besonderen Gottesdienstes lässt die Pfarreiengemeinschaft Altenstadt an der Iller überlegen, ob sie Taizé-Gebete in Zukunft regelmäßig anbieten wird.

Bilderalbum vom Taizé-Gebet:

Bildnachweis: Hildegard Reisch

Eine erwartungsvolle Pilgerschar aus den Pfarreiengemeinschaften Nersingen und Altenstadt mit ihren Pfarrern Georg Bühler und Benjamin Beck brach am 31. August frühmorgens auf, um bedeutende Stationen im Leben des Hl. Franziskus und der Hl. Klara an ihren Ursprungsorten zu besuchen.

Franziskus wurde im Jahre 1182 in Assisi als Sohn einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie geboren und lebte in seinen jungen Jahren lebensfroh und ausgelassen dahin, bis in ihm die harte Gefangenschaft nach einer kriegerischen Auseinandersetzung mit der benachbarten Stadt Perugia eine radikale Wandlung zu tiefer Frömmigkeit und Pflege der Aussätzigen bewirkte.

Während der Pilgerreise wurden die Klöster San Damiano, San Francesco, die Portiunculakapelle, die Einsiedelei in Greccio, wo Franziskus das erste Krippenspiel feierte und der Berg La Verna in der Toscana besucht.

In San Damiano vernahm Franziskus der Überlieferung nach die Worte: "Franziskus, geh hin und stelle mein Haus wieder her, das, wie du siehst, schon ganz verfallen ist!" Im Jahre 1212 gründete Klara hier mit Gefährtinnen den ersten Konvent der Klarissen. 1253 starb sie in San Damiano.

In der kleinen Kapelle Portiuncula außerhalb von Assisi gelegen erhielt Franziskus im Jahr 1216 in einer Vision durch Jesus selbst den Sündenerlass (Portiuncula-Ablass), der vom Papst Honorius dem Dritten anerkannt wurde. Kurz vor seinem Tod ließ sich Franziskus "eilends" zur Portiuncula-Kirche tragen. Vermutlich wollte er an seinem bevorzugten Ort, in "seiner" Kirche sterben, wo die Bewegung der Brüder ihren Anfang genommen hatte. Bald nach Franziskus`Tod wurde sein Leichnam nach Assisi hineingetragen. So wird Franzikus nicht in "seiner" Kirche bestattet, vielmehr ruhen seine Gebeine seit 1230 in einem Steinsarg in einer Grabkammer unter dem Altar der Unterkirche von San Francesco, die der Papst ihm zu Ehren erbauen ließ. In der Basilika erzählen Freskenmalereien des Malers Giotto das Leben des Hl. Franziskus. Diese gehören zu den größten Kostbarkeiten Italiens.

Auf der Rückfahrt von Assisi besuchte die Reisegruppe den Berg La Verna in der Toscana, um im dortigen Heiligtum die heilige Messe zu feiern. Franziskus zog sich seit dem Jahr 1212 immer wieder auf den Berg La Verna zurück, wo er eine kleine Felsnische als Einsiedelei benutzte. Im Spätsommer des Jahres 1224 wurden dort bei ihm nach Aussage der Biographen Wundmale sichtbar, welche die ältesten Quellen als Einprägung der Wundmale Christi deuten. Dies gilt als der erste überlieferte Fall der Stigmatisation.

Die erlebnisreiche Reise endete am Samstag, den 5. September, mit einer Messfeier im Kloster Neustift bei Brixen, nachdem die beabsichtigte Wanderung auf dem Franziskusweg in Taufers im Pustertal wegen starken Regens ausfallen musste.

Demnächst werden wir noch einige Bilder davon veröffentlichen.

Christian Juhnke

P1030365Das Freizeitwochenende war vom 17.07. – 19.07. in Blaichach. Veranstaltet wurde es vom Offenen Seminar der Diözese Augsburg. Dieses war nur für Jungs von 9 – 13 Jahre. 

Am Freitagabend um 18:00  Uhr war Anreise der ca. 40 Teilnehmer, davon waren 8 Ministranten aus Osterberg dabei. Zuerst wurde die Zimmerbelegung festgelegt und jeder musste sein Bett überziehen. Am ersten Abend haben wir Spiele gespielt, Lieder gesungen und jeder hat sich vorgestellt. Danach gab es ein gemeinsames Abendessen. Später hatten alle Freizeit in der man Fußball, Tischtennis, Tischkicker, Federball und Billard spielen konnte. Nachtruhe war dann um 22 Uhr.

Jeden Morgen vor dem Frühstück und am Abend nach dem Abendessen feierten wir gemeinsam einen Gottesdienst.

Am zweiten Tag wurden Altersgruppen gebildet und in jeder Gruppe hat man verschiedene Projekte bearbeitet, die dann am Abend den anderen Gruppen vorgeführt wurden. Nachmittags gab es verschiedene Stationen mit diversen Aufgaben die zu erfüllen waren. Es gab zum Beispiel eine Station bei der man mit einem Tennisball in einen Eimer werfen musste oder Tischtennis Rundlauf. Es ging darum dass man so oft wie möglich hin und her gespielt hat ohne das man einen Fehler machte. Am Abend machten wir dann noch eine Nachtwanderung. Wir hatten auf dem Berg eine schöne Aussicht auf Sonthofen bei Nacht.

Am Sonntag nach dem Frühstück haben wir ein paar Spiele gespielt und zusammen gesungen. Danach gab es nochmal ein letztes gemeinsames Mittagessen. Zum Abschluss haben wir alle nochmals ganz kräftig, gemeinsam,  alle Strophen von Laudato si gesungen. Es war ein schönes Wochenende, bei dem für Frühstück, Mittagessen und Abendessen bestens gesorgt wurde und alle viel Spaß hatten und nette wir Menschen kennengelernt haben.

Dabei waren: Alexander Möst, Adrian und Niklas Käufler, Aaron Roth, Ricardo Jekle, Kilian Höß, Simon und David Straub.

Bilderalbum vom Wochenende:

Bildnachweis: Osterberger Ministranten

Familientag2Zum Familientag der Kolpingbezirks Donau-Iller, der auf dem Kellmünzer Sportplatz stattfand, kamen Familien mit Kindern aus dem ganzen Bezirk. Aber auch Jugendliche und Senioren bevölkerten das Sportgelände, wo für alle ein buntes Spieleangebot bereitstand: Gemeinsam wurde etwa Menschenkicker gespielt und Balanceübungen auf der Slackline ausprobiert.

Zudem konnten lustige Luftballon-Knet-Figuren  oder  kleine Kreuze mit Keramiksteinen gebastelt werden. „Wir wollen einfach etwas für die Familien tun“, nannte  Bezirkspräses Edwin Rolf die Absicht, die hinter der Veranstaltung steckt.  Denn was im Alltagsstress oft zu kurz kommt, stand hier während des ganzen Tages hoch im Kurs: Sich Zeit nehmen, miteinander etwas unternehmen und Spaß haben.

„Mal reinschnuppern, was Kolping so macht, sich informieren können und auch Mitglieder aus anderen Kolpingfamilien und Bezirken kennenlernen“, erklärte  Bezirksvorsitzender Rudi Hertel die weiteren Möglichkeiten, die sich bei  diesen inzwischen zum zweiten Mal durchgeführten Familientag des Bezirks Donau-Iller boten.

Zita Schmid

Familientag in Kellmünz

trotzdemWo war der Autoschlüssel?

Ist der Herd ausgeschaltet?

Wie heißt die Tochter der Cousine II. Grades?

Fragen, die sich jeder stellt.

Aber zeigen sie erste Anzeichen einer Demenz auf?

Warum wird Alzheimer oft als Synonym für Demenz verwendet?

Muss ich mich damit überhaupt beschäftigen?

Im Rahmen einer Informations- und Unterhaltungsreihe zum Thema Demenz sollen alle offene Fragen geklärt, die Scheu vor einer unheilbaren Krankheit genommen, sowie Lebensfreude in jedem Lebensalter und -zustand vermittelt werden. Denn Betroffene wie auch Angehörige können mit dieser Krankheit umgehen lernen. Durch gezieltes Training, Ernährung und Übungen wird die Krankheit verzögert, die Lebenserwartung verlängert sowie die Lebensqualität erhöht.

Lachen, Leben und Lieben kann und soll man in jedem Alter!

Kommen Sie vorbei, informieren Sie sich und genießen Sie ein vielseitiges Programm, dass gemeinsam von den katholischen und evangelischen Pfarrgemeinden, der Marktgemeinde, der VHS und den Seniorenkreisen für Sie entwickelt wurde.

Die einzelnen Veranstaltungen

So 20.09.2015 Eröffnungsgottesdienst, Pfarrer Benjamin Beck

Mo 05.10.2015 Aktiv trotzDEM (trotz Demenz), Helga Rohra

Di 20.10.2015 „Honig im Kopf“, Kinofahrt nach Ulm

Mo 09.11.2015 Alzheimer – Demenz, Prof. Dr. Christine von Arnim

Mi 18.11.2015 Stärkungsnachmittag, Pfarrer Benjamin Beck und Pfarrer  Hans-Joachim Scharrer

Mo 11.01.2016 Vorsorgevollmacht - Betreuungsverfügung –
Patientenverfügung, Klaus Knopf

Do 28.01.2016 Schlüssel zur religiösen Erinnerung, Anna Schmelcher

Do 18.02.2016 „Small World“, Kinonachmittag

Di 15.03.2016 Es geht uns früher oder später alle an...!, Claus Fussek

Links im Menu finden Sie übrigens detailierte Informationen über gesamten Veranstaltungen

Was ist Demenz?

Demenz ist eine unheilbare Krankheit, die durch verschiedene Störungen des Denk- und Informationsvermögens gekennzeichnet ist. Frühformen von Demenz können bereits ab dem 40. Lebensjahr vorliegen, meistens jedoch im höheren Alter.

Nicht nur Störungen der Gedächtnisfunktion beeinträchtigen das Leben der Betroffenen, sondern auch eine Veränderung der Persönlichkeit und auffälliges Verhalten. Je früher Unterstützung beim Hausarzt / Neurologen eingeholt, desto besser ist die Behandlungsmöglichkeit.

In unserem Osterpfarrbrief schrieben wir einen Malwettbewerb mit dem Thema "Jesus im Urlaub" aus. 42 Kinder zwischen 4 und 9 Jahren sandten uns wunderschöne Bilder zu. Aus allen Einsendungen losten wir 5 Gewinner aus. Und zusätzlich ziert den Sommerpfarrbrief ein Weiteres dieser Bilder. In der unten stehenden Bildergalerie finden Sie alle 42 Kunstwerke.

Bilderalbum Malwettbewerb "Jesus im Urlaub

Am Sonntag, den 14. Juni 2015 feierten wir in der Filialkirche Weiler im Rahmen des Jubiläumsjahres Patrozinium. Ein paar Eindrücke vom Fest finden sie hier im Bilderalbum.

Bilderalbum Patrozinium Weiler 2015:

Bildnachweis: Die ersten drei Bilder sind von Frau Reisch, die restlichen von Thomas Kränzle

Wie jedes Jahr ging die Pfarrgemeinde "Zum Guten Hirten" an Fronleichnam mit dem Allerheiligsten durch die Straßen des Marktes Altenstadt. Unten sehen Sie ein paar Eindrücke im Bilderalbum

Bilderalbum Fronleichnam in Altenstadt 2015:

Bildnachweis: Die ersten drei Bilder sind von Frau Reisch, die restlichen von Thomas Kränzle

 

Kurzes Video von der Prozession:

   
   
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