Kellmünz – Pfarrkirche „St. Martin“
Pfarrkirche „St. Martin“
Die Kirche St. Martin ist die Pfarrkirche der Pfarrei Kellmünz. Sie liegt auf einem Hügel am Rand des Ortes.
Pfarrkirche „St. Martin“
Rechbergring 1
89293 Kellmünz an der Iller
Auf einen Blick
- Patrozinium: St. Martin, Gedenktag am 11. November
- Art der Kirche: Pfarrkirche der Pfarrei St. Martin Kellmünz
- Sitzplätze: ca. 180-190
- Barrierefreiheit: Der Zugang ist barrierefrei, nur an der Eingangstür gibt es eine Schwelle.
- Parken: Auf der Karte sind Parkflächen in der Nähe eingetragen: an der Kirchstraße und der Parkplatz am Archäologischen Park am Rechbergring.
- Gottesdienste: Aktuelle Termine finden Sie unter Termine und Gottesdienste.
Geschichte
Die Kirche soll im 8. Jahrhundert an der Stelle einer spätrömischen Halle gegründet worden sein. Der Hügel liegt an der Südostecke des römischen Kastells Caelius Mons. Der Unterbau des Turms ist spätmittelalterlich. Um 1620 wurde die Kirche durch die Freiherren von Rechberg weitgehend neu gebaut, 1875 neuromanisch erneuert.
1917/18 malte Oswald Völkel die Fresken, unter anderem Maria als Schutzfrau Bayerns zusammen mit Zeitgenossen wie Papst Benedikt XV., König Ludwig III., Bischof von Lingg und Pfarrer Grohe. 2010 wurde die Kirche außen restauriert.
Die Kirche heute
Die Kirche ist ein Saalbau mit eingezogenem Polygonalchor und Turm im Norden. Die Ausstattung stammt überwiegend aus dem Barock des 17. Jahrhunderts. Die Orgel steht auf der oberen Ebene der zweistöckigen Empore. Die Kirchhofmauer mit Pfeilern stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Kirche steht in der Bayerischen Denkmalliste (Aktennummer D-7-75-132-3).
Quellen
Die Texte sind eigenständig formuliert nach: Bayerische Denkmalliste, Markt Kellmünz (PDF), dem Wikipedia-Artikel St. Martin (Kellmünz) und der Pfarreiseite St. Martin Kellmünz.











