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Zeichen, die mehr sagen als Worte

Bei einer Trauung gibt es viele Zeichen und Symbole. Sie machen sichtbar, was Worte allein kaum sagen können. Hier erklären wir die wichtigsten und zeigen, wie Sie sie in Ihre Feier einbauen können. Sprechen Sie uns gern an, wenn Sie ein bestimmtes Zeichen in Ihrer Trauung haben möchten.

Illustration: KI-generiert (von Claude, Anthropic)

Die Symbole im Überblick

Die Eheringe
Der Ring hat weder Anfang noch Ende. Deshalb steht er für eine Liebe und Treue, die nicht aufhört. Beim Ringwechsel stecken sich die Brautleute die Ringe gegenseitig an und sagen dazu ein Wort der Treue. In Deutschland wird der Ehering meist an der rechten Hand getragen. Im Gottesdienst werden die Ringe zuvor gesegnet, sie sind dann Zeichen der Liebe und der Liebe Gottes zu den beiden.
Die Hände
Bei der Vermählung reichen sich die Brautleute die Hand. Wer die Hand gibt, sagt: Ich vertraue dir und ich bin für dich da. Der Priester kann seine Stola über die ineinander gelegten Hände legen und bekräftigt so den Bund, den die beiden schließen. Die Hände zeigen auch: Sie sind in guten wie in schweren Tagen miteinander verbunden.
Die Hochzeitskerze
Eine Kerze verbreitet Licht und Wärme. Die Hochzeitskerze erinnert daran, dass Christus das Licht der Welt ist und dass die Liebe der Brautleute andere erwärmen soll. Viele Paare entzünden sie an der Osterkerze oder an ihren Taufkerzen. So wird sichtbar: Dein Leben und deine Liebe haben ihren Ursprung bei Gott. Die Kerze kann gestaltet werden und später an Hochzeitstagen, bei der Taufe der Kinder oder in schweren Zeiten wieder angezündet werden.
Die Taufkerzen
Manche Paare bringen ihre Taufkerzen mit und zünden daran gemeinsam die Hochzeitskerze an. Das erinnert daran, dass beide schon durch die Taufe zu Christus gehören, bevor sie sich das Ja-Wort geben.
Das Kreuz und der Segen
Beim Trauungssegen zeichnet der Priester das Kreuzzeichen über die Brautleute. Das Kreuz sagt: Gott steht zu euch, auch wenn es einmal schwer wird. Manche Paare tragen deshalb ein kleines Kreuz bei sich oder hängen später ein Kreuz in ihrer Wohnung auf.
Der Brautstrauß und die Blumen
Blumen sind Zeichen der Freude und des Lebens. Der Brautstrauß wird manchmal nach der Trauung an Maria abgelegt, als Bitte um ihren Schutz für die junge Ehe. Das ist ein schöner Brauch, den wir gern aufgreifen. Sprechen Sie uns einfach an.
Der Baum
Ein Hochzeitsbaum, den das Paar gemeinsam pflanzt, steht für den Anfang eines gemeinsamen Weges. Wie ein Baum wächst und Wurzeln schlägt, wächst auch eine Ehe über die Jahre. Es gibt Frühling, Sommer, Herbst und Winter, und der Baum trägt in jeder Jahreszeit weiter.
Wasser
Das Weihwasser erinnert an die Taufe. Mit Weihwasser bekreuzigen sich Christen, wenn sie die Kirche betreten. Es ist ein Zeichen: Wir gehören zu Christus.
Brot, Wein und Salz
In der Messfeier werden Brot und Wein gewandelt, sie sind Zeichen der Hingabe Christi. Zur Hochzeitstafel gehören Brot, Wein und Salz als alte Zeichen für Fülle, Freude und Haltbarkeit. Sie werden manchmal gesegnet. Mehr dazu auf der Seite Segen.
Hochzeitsjubiläen
Die Jahre einer Ehe werden mit Materialien benannt: zum Beispiel silber nach 25 Jahren, gold nach 50 Jahren. Diese Namen zeigen: Eine Ehe wird mit den Jahren wertvoller und kostbarer. Ein Jubiläum ist eine gute Gelegenheit, noch einmal um Gottes Segen zu bitten.

Quellen und Hinweis

Die Texte sind in eigenen Worten formuliert, angeregt durch die Trauungsmappe des Bistums Eichstätt. Die Illustration wurde mit KI erstellt.

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