Auf der Internetseite unseres Bistums Augsburg unter www.bistum-augsburg.de ist darüber zu lesen:

  • die nüchterne und ehrliche Wahrnehmung der aktuellen Situation des Lebens und pastoralen Handelns in der Pfarrei/Pfarreiengemeinschaft; v.a. im Blick auf die für die Kirche konstitutiven Grunddienste der Liturgie, Diakonie und Verkündigung.
  • das Gespräch mit dem Pfarrer, der Blick auf seine Zusammenarbeit und Kommunikation mit den Mitbrüdern, den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Gremien.
  • die Klärung und Formulierung der pastoralen Ziele.
  • die Betrachtung des sozialen und gesellschaftlichen Lebensraumes, in dem die Pfarrei/ Pfarreiengemeinschaft verortet ist, sowie die damit verbundenen Herausforderungen.
  • gegebenenfalls die Bearbeitung von Konflikten.

Auf der Internetseite unseres Bistums unter www.bistum-augsburg.de ist dazu zu lesen:

"Unermüdlich visitierte der heilige Ulrich seine ausgedehnte Diözese, die bis tief ins Allgäu und nach Vorarlberg reichte. Wenn er in eine Ortschaft kam, empfing man ihn mit Evangelienbuch, mit Weihwasser und Glockengeläut, sogleich wurde die Heilige Messe gefeiert. Dann setzte er sich und ließ die Gläubigen vor sich rufen und ließ sie unter Eid befragen, was in der betreffenden Pfarrei verbesserungsbedürftig sei", so beschreibt Dompropst Gerhard unseren Bistumspatron, den heiligen Bischof Ulrich. So war das schon vor mehr als 1000 Jahren. Die Visitation einer Pfarrei durch den Bischof hat eine lange Tradition und ist bis heute eine wichtige Aufgabe, die ihm zukommt.

Worum geht es eigentlich bei einer Visitation? Es geht um Stärkung und Ermutigung im Glauben,  d.h. dass wir uns wieder besinnen auf die Grundlagen unseres katholischen Glaubens und auf ein gelebtes christliches Zeugnis: in der Familie, in der Schule, am Arbeitsplatz. Außerdem geht es darum das Engagement und den Einsatz, der Priester und Diakone, der hauptamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, wie auch der vielen Frauen und Männern, die ehrenamtlich in den Pfarreien tätig sind zu bestärken, sie zu loben und zu ermutigen. 

Bischof Konrad bei einer Predigt

Bei einer Visitation ist es wichtig, dass wir wieder gemeinsam entdecken, woraus wir als Kirche leben - aus der Gemeinschaft mit Jesus Christus, die uns in der Feier der Heiligen Messe immer neu geschenkt wird. Nur so werden wir die strukturellen Planungen auch wirklich mit Leben erfüllen können, wenn wir uns wieder gemeinsam auf unsere Mitte besinnen: Jesus Christus unsern Erlöser - der in den Sakramenten, im Wort der Heiligen Schrift uns nahe, ja unter uns gegenwärtig ist.

Das Leben und Wirken des heiligen Ulrich verweist uns auf eine Dimension christlichen Lebens, die für uns alle von entscheidender Bedeutung ist. Ulrich war ein großer Beter. Diese Verbundenheit im Gebet suchte er immer wieder. Sie war für ihn von größter Wichtigkeit: "Mann des Gebetes stets mit Gott verbunden schöpftest du freudig aus dem Quell des Lebens im Opfermahle." (Gotteslob 885/2) Und vor allem empfing er Kraft und Stärkung aus der Feier der Eucharistie, die ja für uns alle, für jede Pfarrei/Pfarreiengemeinschaft die Quelle und der Gipfel allen christlichen Lebens ist. 

Bistumskarte mit DekanatenAufgrund der Größe unseres Bistums mit rund 1000 Pfarreien in 23 Dekanaten und in Anbetracht des dafür benannten Zeitraums (2015-2019) hat Diözesanbischof Dr. Konrad Zdarsa weitere Visitatoren benannt, die vom Kirchenrecht vorgeschriebene Visitation (vgl. CIC can 398) in seinem direkten Auftrag und in seinem Namen vorzunehmen. Dies sind: Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger, Weihbischof Florian Wörner, Generalvikar Harald Heinrich, Domdekan Dr. Bertram Meier, Bischofsvikar Karlheinz Knebel und Domkapitular Dr. Michael Kreuzer (2015/2016).

roth webJohanna Roth ist die Verwaltungsleiterin in unserer Pfarreiengemeinschaft. Ihre Unterstützung bei Pfarrer Kleinle liegt vor allen Dingen bei den „Stellvertretung des Pfarrers in Verwaltungsangelegenheiten, Bauvorhaben und Renovierungen innerhalb unserer Pfarreiengemeinschaft. Von Ihren rund 30 wöchentlichen Arbeitsstunden ist sie 10 bei uns und 20 in der Pfarreiengemeinschaft Illertissen tätig

schulze web

Claudia Schulze ist für Sie in allen verwaltungstechnischen Angelegenheiten unseres Kindergartens Zum Guten Hirten da. 

Hier können Sie unsere aktuellen Termine und Gottesdienstzeiten einsehen. Sie können auch nach ihrem Ort oder nach Begriffen im kompletten Text filtern. 

Achtung! Bitte beachten Sie die Abstandsregelungen und Hygienevorschriften für unsere Gottesdienste. Bei Sakramenten oder Requiems gelten zum Teil andere Hygienevorschriften. Wir empfehlen auch dringend das Tragen von FFP2-Schutzmasken!

 

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07. März 2021 : 3. Sonntag der Fastenzeit
Hl. Perpetua und Hl. Felizitas
Buch Exodus 20,1-17.

In jenen Tagen sprach Gott auf dem Berg Sinai alle diese Worte:
Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.
Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.
Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.
Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation;
bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld.
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht.
Gedenke des Sabbats: Halte ihn heilig!
Sechs Tage darfst du schaffen und jede Arbeit tun.
Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du, dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin, dein Vieh und der Fremde, der in deinen Stadtbereichen Wohnrecht hat.
Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel, Erde und Meer gemacht und alles, was dazugehört; am siebten Tag ruhte er. Darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und ihn für heilig erklärt.
Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt.
Du sollst nicht morden.
Du sollst nicht die Ehe brechen.
Du sollst nicht stehlen.
Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.
Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgendetwas, das deinem Nächsten gehört.

Psalm 19(18),8.9.10.11.12.

Die Weisung des Herrn ist vollkommen,
sie erquickt den Menschen.
Das Gesetz des Herrn ist verlässlich,
den Unwissenden macht es weise.

Die Befehle des Herrn sind richtig,
sie erfreuen das Herz;
das Gebot des Herrn ist lauter,
es erleuchtet die Augen.

Die Furcht des Herrn ist rein,
sie besteht für immer.
Die Urteile des Herrn sind wahr,
gerecht sind sie alle.

Sie sind kostbarer als Gold, als Feingold in Menge.
Sie sind süßer als Honig, als Honig aus Waben.
Auch dein Knecht lässt sich von ihnen warnen;
wer sie beachtet, hat reichen Lohn.



Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 1,22-25.

Brüder! Die Juden fordern Zeichen, die Griechen suchen Weisheit.
Wir dagegen verkündigen Christus als den Gekreuzigten: für Juden ein empörendes Ärgernis, für Heiden eine Torheit,
für die Berufenen aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit.
Denn das Törichte an Gott ist weiser als die Menschen, und das Schwache an Gott ist stärker als die Menschen.

Evangelium nach Johannes 2,13-25.

Das Paschafest der Juden war nahe, und Jesus zog nach Jerusalem hinauf.
Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen.
Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld der Wechsler schüttete er aus, und ihre Tische stieß er um.
Zu den Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle!
Seine Jünger erinnerten sich an das Wort der Schrift: Der Eifer für dein Haus verzehrt mich.
Da stellten ihn die Juden zur Rede: Welches Zeichen lässt du uns sehen als Beweis, dass du dies tun darfst?
Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten.
Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut, und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten?
Er aber meinte den Tempel seines Leibes.
Als er von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.
Während er zum Paschafest in Jerusalem war, kamen viele zum Glauben an seinen Namen, als sie die Zeichen sahen, die er tat.
Jesus aber vertraute sich ihnen nicht an, denn er kannte sie alle
und brauchte von keinem ein Zeugnis über den Menschen; denn er wusste, was im Menschen ist.

„Reißt diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten“
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

163. Predigt, 5 (2000 ans d'homélies, année B, Éd. Soceval 1999, p. 96, rev.; ins Dt. © Evangelizo)

Wir sind immer noch Mitarbeiter Gottes und bauen den Tempel Gottes auf. Die Weihe dieses Tempels wurde bereits an seinem Haupt vollzogen, da der Herr von den Toten auferstanden ist, nachdem er über den Tod triumphiert hat. Als er das, was sterblich an ihm war, getilgt hatte, ist er in den Himmel aufgestiegen. […] Und nun bauen wir diesen Tempel auf durch den Glauben, damit auch seine Weihe erfolgen kann in der endgültigen Auferstehung. Aus diesem Grund […] gibt es einen Psalm mit der Überschrift: „Als der Tempel aufgebaut wurde nach der Gefangenschaft“ (vgl. Ps 95(96),1 Vulg.). Erinnert euch an die Gefangenschaft, in der wir einst waren, als der Teufel die ganze Welt beherrschte wie eine Herde von Ungläubigen. Gerade wegen dieser Gefangenschaft ist der Erlöser gekommen. Er hat sein Blut als Lösegeld für uns vergossen. Durch sein vergossenes Blut hat er den Schuldschein, der uns gefangen hielt, gelöscht (vgl. Kol 2,14). […] Vorher an die Sünde verkauft, wurden wir daraufhin durch die Gnade befreit.

Nach dieser Gefangenschaft wird nun der Tempel gebaut, und um ihn zu bauen, wird die Frohe Botschaft verkündigt. Deshalb beginnt dieser Psalm folgendermaßen: „Singet dem Herrn ein neues Lied“. Und damit du nicht denkst, man würde diesen Tempel in irgendeiner Ecke errichten, wie das die Häretiker tun, die sich von der Kirche trennen, gib acht auf das, was folgt: „Singet dem Herrn, alle Länder der Erde“ (vgl. Ps 95(96),1 Vulg.). […]

„Singet dem Herrn ein neues Lied; singet dem Herrn, alle Länder der Erde.“ Singen und bauen! Singt und „preiset den Namen des Herrn“ (vgl. V. 2). Verkündet den Tag, der aus dem Tag des Heils geboren wurde, den Tag, der aus dem Tag Christi geboren wurde. Wer ist denn das Heil Gottes, wenn nicht sein Gesalbter: Christus? Um dieses Heil beten wir im Psalm: „Lass uns, Herr dein Erbarmen schauen, und schenke uns dein Heil“ (vgl. Ps 84(85),8 Vulg.). Die Gerechten vergangener Tage ersehnten dieses Heil, sie, von denen der Herr zu seinen Jüngern sprach: „Viele sehnten sich danach, zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen“ (vgl. Lk 10,24). […] „Singet dem Herrn ein neues Lied; singet dem Herrn“. Seht den Eifer der Bauleute! „Singet dem Herrn, und preiset seinen Namen“. Verkündet die Frohe Botschaft! Welche frohe Botschaft? Der Tag wird aus dem Tag geboren […]; das Licht wird aus dem Licht geboren, der Sohn aus dem Vater, das Heil Gottes! So also wird der Tempel nach der Gefangenschaft aufgebaut.


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