Unsere Kirche krönten am 6.1. nicht wie sonst, die große Schar der königlichen Kinder, unsere vielen Sternsinger, es konnten sich wegen der Vorschriften nur einige eingeteilte Ministranten in Könige verwandeln und stellvertretend für alle anderen den Gottesdienst mitgestalten.

Durch die Straßen ziehen, den Segen bringen und Spenden wie gewohnt zu sammeln, dies war in diesem Jahr leider auch nicht möglich.

Die Projekte, die die Kinder der Sternsinger Aktion jährlich unterstützen laufen das ganze Jahr über. Und die Organisatoren rechnen langfristig mit den finanziellen Mitteln dieser oft einmaligen Spenden.

So werden dieses Jahr die Kinder in der Ukraine gefördert, die oft ohne Eltern aufwachsen müssen. Wie uns berichtet wurde, reichen in der Ukraine der Verdienst beider Elternteile nicht aus, um eine Familie über Wasser zu halten. Darum verlassen viele Erwachsene ihr zu Hause, um im Ausland mehr Geld zu verdienen. Ihre Kinder wachsen dann häufig bei Großeltern oder Freunden auf. Diese können jedoch die Eltern nur ansatzweise ersetzen.

Die Möglichkeit, dennoch etwas Gutes zu tun, dafür fanden die Bewohner von Osterberg und Weiler einen extra Flyer, auf dem über die fehlenden Könige und die Möglichkeit wie man Spenden kann, hingewiesen wurde in ihren Briefkästen. Mit dabei auch einen gesegneten Aufkleber 20 * C + M + B + 21.  

Nach dem Gottesdienst bestand auch die Möglichkeit gesegnetes Salz und Weihrauch mit nach Hause zu nehmen.

Wir sind aber trotz aller Umstände sehr dankbar, dass sich auch heuer wieder eine sehr große Anzahl freiwilliger Kinder und Jugendlichen dazu bereit erklärt haben, den Segensaufkleber und Flyer zu verteilen um dadurch Spenden für das Kindermissionswerk zu erhalten. Kinder helfen Kindern. Dieser Segen soll bei allen, die dabei sind und waren, zu einem Segen in ihrem Leben werden.

  

 

Eine Kerze schenkt uns Licht und Wärme  - so wie Gott
Ein Schirm schützt uns – so wie Gott
Das Weihwasser – ja, was bewirkt das Weihwasser?

Mit dem Weihwasser kann man Segnen!
So wie das Wasser uns schnell und einfach durchdringt, so möge uns der Segen Gottes berühren und durchdringen!

Jedes Kind ist ein Geschenk Gottes und unendlich wertvoll. Darum nehmen sie auch in unseren Augen eine wichtige Rolle ein. Die Feier der Kindersegnung soll deutlich machen, dass wir, wie Gott auch, die Kinder im Blick haben und sie unter Gottes Schutz und Führung stellen wollen. Auch Jesus setzte sich für die Kinder ein, ließ sie zu sich kommen und segnete sie. So wird der Segen bei der Kindersegnung auch bewusst zugesprochen.

Viele Eltern folgten daher der Einladung am 26.12.20 und sind mit ihren Kindern zur Segnung gekommen. So war die Kirche, unter den momentanen Bedingungen, voll besetzt.
Im Evangelium in einer Geschichte, vorgelesen von einer Ministrantin, wurde darauf hingewiesen, dass Jesus selbst die Kinder zu sich gerufen und gesegnet hat.

Beim Kyrie und bei den Fürbitten unterstützten einige Kommunionkinder die Feier.

Pfarrer Kleinle ging in seiner Kindgerechten, sehr tollen Predigt auf die Gegenstände der Kyrie (Kerze, Schirm, Weihwasser) ein, und begeisterte damit Jung und Alt.

Zur Segnung der Kinder durfte jedes Kind nach vorne kommen.

 

 

2020 war ein ganz außergewöhnliches Jahr und darum war auch Weihnachten heuer ganz speziell. Ein Krippenspiel in unserer Kirche war schlicht nicht möglich. Aber ein Weihnachten ohne die freudigen Kinderaugen des Krippenspiels war ebenso keine Option und damit für uns nicht möglich! 

So entstand die logische Idee, eine Krippenfeier unter freiem Himmel abzuhalten, nachdem wir grünes Licht dafür bekommen haben.

Eine echten Herbergssuche auf unseren Straßen!

Maria und Josef starteten am 24.12. mit allen Anwesenden in Weiler an der Loretto Kapelle. Und wie es das Lukas Evangelium berichtet, endet alles in einem Stall. Ganz herzlich nahm uns hier die Familie Wiest bei ihren Herden auf.

Bis zuletzt mussten wir alle, die teilnehmenden Kinder und die Organisatoren, um die Durchführung bangen, weil gerade in dieser Zeit immer wieder neue Regelungen beschlossen wurden.

Die wöchentlichen Proben zur Krippenfeier konnten nicht wie gewohnt stattfinden. So mussten die Texte möglichst kurz sein und die Kinder sich alles selbstständig erarbeiten. Doch das Ergebnis war unglaublich berührend, für alle Anwesenden. Man spürte die jahrelange Routine der Kinder, die in den letzten Jahren hier souverän reingewachsen sind. 25 Mitwirkende konnten wir heuer wieder zählen, und die „alten Hasen“ zeigten unseren Neulingen, wie es bei einem Krippenspiel zugeht und auf was es ankommt, wenn ER kommt.

Auch die Erwachsenen konnten die erheblichen Einschränkungen dieses Jahr gelassen einhalten, weil vermutlich die Meisten dankbar waren, dass es überhaupt stattfinden durfte.

Aber ohne die vielen Kinder, denen es jedes Jahr unglaublich große Freude bereitet, ihren Angehörigen die Geschichte, um Jesus und seiner Geburt aufzuzeigen, wäre keine Krippenfeier durchführbar.

Darum gilt allen Familien, die hier jedes Jahr mithelfen, mit üben, mit fiebern, Kinder fahren und sich die Zeit dafür nehmen, unser Dank im Namen aller Beteiligten!

 

 

Die meisten Menschen bringen mit Weihnachten in Verbindung, dass ein großes Fest mit gutem Essen und vor allem der ganzen Familie und vielen Verwandten gefeiert wird. Du auch?

Doch wir wissen es alle: Dieses Jahr erleben wir vieles anders und Weihnachten können wir nicht so feiern wie wir das gewohnt sind.

Doch: Nicht alles ist abgesagt und schon gar nicht Weihnachten. Gerade heuer brauchen wir alle die frohe Botschaft von Gottes Nähe!

Diese Nähe wollen wir unbedingt weitergeben, und zwar an die Leute, die dieses Jahr an Weihnachten wohl am meisten zurückstecken müssen: alte Leute vor allem in Seniorenheimen.

Da war es gerade praktisch, dass die katholische Jugendstelle in Weißenhorn zu einem Weihnachtsprojekt aufgerufen hat.

Deshalb haben wir – verschiedene Gruppierungen der PG Altenstadt – unsere Kreativität zum Leuchten gebracht und viele Weihnachtskarten gebastelt und geschrieben. Diese Karten wurden dann an die Leute in Seniorenheimen in Babenhausen und Altenstadt verschickt.

Danke an alle fleißigen Bastler und Bastlerinnen.

PS: Es ist noch nicht zu spät! Schreib doch auch Du gerne eine Weihnachtskarte an eine Person, die sich darüber freuen würde.

 

 

Zimtsterne, Schokoladenbrot, Vanillekipferl, Kokosmakronen, … Welches sind Deine Lieblingsplätzchen?

Plätzchen gehören für die meisten einfach zur Weihnachtszeit dazu und deswegen haben wir – die Minis aus Osterberg und Weiler – am 2. Adventssonntag wieder fleißig Plätzchen verkauft, die vorher jeder zu Hause gebacken hatte. Außerdem gab es eine kleine leckere Neuheit zu kaufen: Glühweinkuchen. Lecker…

Der Erlös kommt unserer Minikasse zugute. Danke an alle Bäcker und Bäckerinnen und alle, die fleißig eingekauft haben!

Wir wünschen Euch allen eine besinnliche Adventszeit!

Die Minis aus Osterberg und Weiler.   

 

Auch heuer war der hl. Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht in Osterberg unterwegs.

Um die nötigen Abstände einhalten zu können durfte er die Familien dieses Jahr nicht in den Häusern  besuchen. Deshalb war die Kreativität der Eltern gefragt. Aber das war kein Problem, dann wurde er eben im Garten empfangen. Mit Lagerfeuer und Punsch war das für beide Seiten eine ganz neue aber auch schöne Erfahrung so den Nikolaus zu treffen.

Nikolausaktion 2020

Die Pandemie schränkt uns immer mehr ein, so auch bei der Erstkommunionvorbereitung für das kommende Jahr. Damit die Kinder aber wissen und spüren, wir sind immer für sie da, gab es am Samstag 5.12.2020 für die 16 Erstkommunionkinder aus Osterberg / Weiler eine Homeoffice Box und einen Hefenikolaus dazu.

 

   
   

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